
Lipödem – nicht gleich Lymphödem!
Was haben die Sängerinnen Alicia Keys, Kelly Clarkson und die Radiomoderatorin Laura Larsson gemeinsam? Alle leiden unter der wenig bekannten Erkrankung „Lipödem“.
Kann klassische Musik den Blutdruck senken? Schützt Zähneputzen vor Herzinfarkt? Macht hoher Blutdruck womöglich dement? Wissenschaftliche Studien geben Antworten auf die ungewöhnlichen Fragen rund um unseren Lebensmotor
Herz-Kreislauferkrankungen werden meist durch bekannte Risikofaktoren, wie Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte, mangelnde Bewegung, Übergewicht, Rauchen oder Diabetes verursacht. Im Folgenden sollen aktuelle Studien erklären, ob auch weniger bekannte Aktionen Einfluss auf unsere Herzgesundheit nehmen können.
Schützt Zähneputzen vor einem Herzinfarkt?
Das Veterans General Hospital in Taipeh (Taiwan) fand nach einer Analyse von 100 000 Patientenakten heraus, dass regelmäßiges Zähneputzen (zweimal täglich mindestens zwei Minuten) und jährliche Zahnreinigung das Infarktrisiko um 24% verringert. Bei weniger ausgeprägten Zahnpflege kann sich der Entzündungswert im Köper erhöhen, was als Hinweis für ein gesteigertes Infarktrisiko gilt.
Eine Analyse der Mass General Brigham Biobank von 2026, welche Daten von über 85 000 Personen vergleicht, zeigt, dass Menschen mit Depression und Angstzuständen ein um 35% höheres Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall aufweisen. Als einer der Gründe gilt, dass psychische Störungen zu verstärkter Ausschüttung von Stresshormonen führt und damit den Blutdruck permanent erhöht.
Sowohl die Universität in Shenyang, als auch die Universität von Südkalifornien zeigten mit ihren aktuellen Studien (2026), dass bereits leichter Bluthochdruck zu Gedächtnisschwierigkeiten und Demenz führen kann. Ein erhöhter Blutdruck kann die kleinsten Gefäße im Gehirn schädigen und somit zu einem Verlust von Nervenzellen führen.
2026 stellten Wissenschaftler der Universität von West Virginia anhand des Schlafverhaltens von 30 000 US-Bürgern fest, dass sich bei Menschen, die pro Nacht weniger als 5 Stunden schlafen, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um das 2,33-fache erhöht. Als mögliche Erklärung führen die Forscher an, dass ein Schlafmangel den Stoffwechsel und den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringt und so zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt, der die Gefäße schädigen kann.
Die Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben 2016 bei einem Experiment mit 120 Versuchspersonen herausgefunden, dass Mozarts berühmte Sinfonie g-Moll den Blutdruck um bis zu 7,5 mmHg senkt, während bei den Songs von ABBA kein wesentlicher Effekt festgestellt werden konnte. Entscheidend dabei war weniger die Stilrichtung einer Komposition als vielmehr ihr Tempo.

Was haben die Sängerinnen Alicia Keys, Kelly Clarkson und die Radiomoderatorin Laura Larsson gemeinsam? Alle leiden unter der wenig bekannten Erkrankung „Lipödem“.

Mit Nackenschmerzen hat jeder Zweite zu kämpfen. Laut einer Studie von 2020 gaben 45,7 % der befragten Deutschen an, innerhalb der letzten 12 Monate Nackenschmerzen gehabt zu haben.

Die beiden Hauptänderungen finden ab Mitte 40 (Bereich Herz-Kreislauferkrankungen) und Anfang 60 (Probleme im Bereich Immunsystem und Kohlenhydratstoffwechsel) statt.

Autogenes Training ist eine Entspannungsmethode, die auf Autosuggestion – Selbstbeeinflussung – basiert. Die Konzentration auf die eigene Atmung und die eigenen Körperempfindungen ruft Entspannung hervor.

Dehnen verbessert die Beweglichkeit und erhält die Elastizität sowie Geschmeidigkeit der Sehnen und Bänder.

Quälende Schmerzen, taube Füße, unruhige Beine. Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Taubheitsgefühl, Juckreiz, Muskelzucken oder unruhige Beine (restless-legs),