
Männer ab 50 …was ändert sich!
Die beiden Hauptänderungen finden ab Mitte 40 (Bereich Herz-Kreislauferkrankungen) und Anfang 60 (Probleme im Bereich Immunsystem und Kohlenhydratstoffwechsel) statt.
Jeder kennt die buntgemischten Trüppchen, die bewaffnet mit Stöcken Wald, Flur und Parkanlagen unsicher machen. Die Sportart Nordic Walking ist durchaus beliebt und wird von vielen Menschen praktiziert. Das Image ist eher mittel angesiedelt. Aber warum ist das so?
Im Folgenden einige Studien zu den Vorteilen von Nordic Walking
Ganzkörpertraining
Nordic Walking aktiviert den gesamten Körper, einschließlich der Beine, Arme, Schultern und des Rumpfes. Durch den Einsatz von Stöcken wird die Muskulatur ganzheitlich trainiert. „Es ist wahrscheinlich, dass durch den Stockeinsatz kleiner Muskeln im Oberkörper eingesetzt werden, die beim Walken vernachlässigt werden. So zeigen die meisten Muskeln ein wesentlich höhere Aktivität, als beim normalen Walken“, so der Biomechaniker Dr. Ronald Burger von der Universität Mainz.
Verbesserte Ausdauer
Regelmäßiges Nordic Walking verbessert die Ausdauer und die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Es ist eine effektive Methode, um die kardiovaskuläre Fitness zu steigern. Laut Dr. med. Joachim Rist von der Praxisklinik Muttenz, Schweiz „ erreicht man, verglichen mit Walking, durch Nordic Walking eine etwa 20% höhere maximale Sauerstoffaufnahme und einen 20% höheren Energieumsatz.“
Gelenkschonend
Im Vergleich zum Laufen belastet Nordic Walking die Gelenke weniger stark. Die Stöcke nehmen einen teil der Belastung von den Beinen und reduzieren so das Verletzungsrisiko. Dr. Marco Hagen von der Universität Duisburg stellte 2005 fest, „dass bei einer Geschwindigkeit von 8km/h die Stoßbelastung beim Laufen auf Fuß/Knie- und Hüftgelenk um 50% höher ist, als beim Nordic Walking.“
Kalorienverbrennung
Nordic Walking kann helfen, Kalorien zu verbrennen und Gewicht zu kontrollieren. Je nach Intensität kann es eine effektive Form des Fettverbrennungs-Trainings sein: Dr. Ronald Burger von der Universität Mainz stellte fest, „ dass Sie bei einer Geschwindigkeit von 7 Km/h ein 60kg schwerer Mensch ca. 350 kcal pro Stunde verbrauchen können.“
Geeignet für?
Die Sportart eignet sich für Sportanfänger und – wiedereinsteiger. „Auch Menschen mit Übergewicht, Knie- und Hüftgelenk-Beschwerden können mit Nordic Walking problemlos beginnen,“ so Berta Kaiser von der Universität Hohenheim, 2019.
Outdoor-Erlebnis
Die Sportart findet meist im Freien statt, was das Naturerlebnis und die Frischluftzufuhr fördert und positiv auf die Stimmung wirkt.
Leicht erlernbar
Nordic Walking ist einfach zu erlernen und kann von Menschen aller Altersgruppen und Fitnesslevel praktiziert werden. Jedoch „ohne gute Coach läuft`s verkehrt,“ erklärt Harald Fichtner, ein Pionier der Nordic Walking Bewegung. „Viele Anfänger gehen falsch ran. Sie holen sich einen billigen Stock im Supermarkt und gehen ohne jede Einweisung auf die Strecke. Dadurch steigt das Verletzungsrisiko,“ so Harald Fichtner, der erste Nordic-Walking-Master in Deutschland.

Die beiden Hauptänderungen finden ab Mitte 40 (Bereich Herz-Kreislauferkrankungen) und Anfang 60 (Probleme im Bereich Immunsystem und Kohlenhydratstoffwechsel) statt.

Autogenes Training ist eine Entspannungsmethode, die auf Autosuggestion – Selbstbeeinflussung – basiert. Die Konzentration auf die eigene Atmung und die eigenen Körperempfindungen ruft Entspannung hervor.

Dehnen verbessert die Beweglichkeit und erhält die Elastizität sowie Geschmeidigkeit der Sehnen und Bänder.

Quälende Schmerzen, taube Füße, unruhige Beine. Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Taubheitsgefühl, Juckreiz, Muskelzucken oder unruhige Beine (restless-legs),

Nordic Walking – der neue Präventionskurs für Einsteiger, zum Auffrischen, für Wiedereinsteiger – die richtige Technik erlernen!

Gegen chronische Rückenschmerzen sollen oft Spritzen mit Cortison oder Schmerzmitteln helfen. Doch ein Expertenteam rät dringend ab.